SPD Gutach

 

PorteOuverte - Türen auf für Frieden und Verständigung - Gut


Bild:Klausmann

Unter dem Motto „Türen auf für Frieden und Verständigung“ fand am vergangenen Mittwoch in der Gutacher Peterskirche eine ökumenische Friedensandacht statt. Neben den Kirchen haben auch die politischen Vereine von Gutach hierzu eingeladen. 

Zahlreiche Menschen fanden sich dann auch in der Kirche ein, um ihre Sorgen und Ängste in einem Gebet zu äußern. Die Terroranschläge der vergangen Tagen und Wochen , die Gewalt im eigenen Land, die aufkommende Rechtsbewegung  und die Verständigung der Religionen waren Schwerpunkte der Andacht. Symbolisch für den Glauben und die Hoffnung  wurde ein Kreuz in die Mitte der Kirche gelegt worauf später dann jeder der wollte eine Kerze stellen konnte. Diese Lichter sollen ein Zeichen für Menschlichkeit, Frieden und Solidarität sein.

Im Anschluss wurde im Ev.Gemeindehaus noch in einer Runde über diese Themen gesprochen. So berichtete   Jean-Philippe Naudet von den Ängsten in seinem Heimatland Frankreich. Muhamed, ein Flüchtling aus dem Irak zeigte die Verhältnisse auf, die zu seiner Flucht führten und was er dabei erlebte. Die Vertreterinnen der muslimischen Gemeinde Haslach setzten ebenfalls ein Zeichen. Auch sie zündeten eine Kerze für den Frieden an und stellten klar, dass der Terror der IS gar nichts mit ihrem Glauben zu tun hat.

In dieser Runde wurde deutlich, dass es wichtig ist, miteinander zu sprechen. Nur durch Kontakt lassen sich auch Ängste abbauen, das Verständnis und die Toleranz zwischen Menschen fördern und andere Kulturen und Religionen zu respektieren und wertzuschätzen.

Die anwesenden Besucher setzten ein Zeichen für Frieden, Toleranz und  Menschlichkeit in unserer Welt und für die Werte der Demokratie. Dies soll nicht das letzte Mal gewesen sein sich in einem Friedensgebet zu begegnen.

 

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